Thomas Gebhart: Die ärztliche Versorgung muss in der Fläche gesichert werden

30. Dezember 2016

Wie aus einer Antwort der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz an den südpfälzischen Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart (CDU) hervorgeht, wird in den nächsten Jahren in der Südpfalz voraussichtlich ein großer Teil der Hausärzte in Ruhestand gehen. Gebhart setzt sich für eine flächendeckende Versorgung von Haus- und Fachärzten ein. „Für die Lebensqualität in unserer Region ist dies ein entscheidender Faktor“, so der Abgeordnete.

Der „altersbedingte Nachbesetzungsbedarf“ bei den Hausärzten bis zum Jahr 2020 ist erheblich. Für den Kreis Germersheim geht die KV von 46% aus. Für Landau, so die KV, seien es 41% und für die Südliche Weinstraße 36%.  Auch bei den Fachärzten besteht erheblicher „altersbedingter Nachbesetzungsbedarf“, der allerdings etwas geringer ist als bei den Hausärzten.

„Auf politischer Ebene wurden bereits erste Weichen gestellt und werden weitere Weichen stellen zu sein,“ so Gebhart.  Verantwortlich für die ambulante medizinische Versorgung ist grundsätzlich die Kassenärztliche Vereinigung. In einem Brief an die Kassenärztliche Vereinigung will Gebhart daher wissen, welche Strategien dort verfolgt werden, um die Versorgung sicherzustellen. Ziel müsse sein, dass Praxen von jüngeren Ärzten übernommen werden können, wenn erfahrene Ärzte in Ruhestand gehen.

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