Gebhart: Wir halten Wort

Hausärzte vor Regressen schützen

 

13. Dezember 2018

Wie der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär, Dr. Thomas Gebhart (CDU), mitteilt, ist im Entwurf zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wie angekündigt eine Regelung zum Schutz von Ärzten vor Regressforderungen wegen zu hoher Zahl an Hausbesuchen vorgesehen. Damit werden die Konsequenzen aus Fällen, wie sie im Kreis Germersheim bekannt geworden sind, gezogen.

Gebhart: "Wir haben Wort gehalten. Im aktuellen Gesetz haben wir eine Regelung vorgesehen, wonach die überdurchschnittlich hohe Anzahl von Hausbesuchen kein Grund mehr für Regresse ist. Im Kreis Germersheim sind in der Vergangenheit Fälle öffentlich bekannt geworden, bei denen Hausärzte infolge einer hohen Anzahl an Hausbesuchen Regressforderungen der Kassenärztlichen Vereinigungen ausgesetzt waren. Gebhart: "Mir war es wichtig, dass Hausärzte nicht dafür bestraft werden, dass sie viele Hausbesuche durchführen. Gerade im ländlichen Raum ist das besonders wichtig. Nun haben wir im vorliegenden Gesetzentwurf, der heute im Bundestag eingebracht wurde, eine entsprechende Regelung vorgesehen. Damit sich Ärztinnen und Ärzte bereits im Vorfeld vor Regressforderungen schützen können, sieht die Regelung konkret vor, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen mit den Krankenkassen für die Wirtschaftlichkeitsprüfungen Praxisbesonderheiten insbesondere bei der Beurteilung von Besuchsleistungen festlegen müssen.

Die Regelung ist das richtige Signal, um Hausbesuche zu fördern und den Zugang zur vertragsärztlichen Versorgung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels im ländlichen Raum künftig zu verbessern. Ich freue mich daher, dass wir eine klare Antwort geben, um Hausärzten, die in ländlichen Gebieten tätig sind, den Rücken zu stärken."

Social Media

Täglich. Aktuell. Direkt.
Thomas Gebhart in den sozialen Netzwerken.