Gebhart zur elektronischen Patientenakte: Großer Schritt in die digitale Zukunft

Patienten sollen künftig digital auf eigene Daten zugreifen

 

13. Dezember 2018

Wie der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhart (CDU), mitteilt, werden im Terminservice- und Versorgungsgesetz die Weichen für die Einführung einer elektronischen Patientenakte gestellt. Das Gesetz ist heute im Deutschen Bundestag eingebracht worden. Spätestens ab Beginn 2021 muss allen Versicherten in Deutschland eine elektronische Patientenakte zur Verfügung gestellt werden.

Gebhart: "Die digitale Patientenakte ist der nächste große Schritt in die digitale Zukunft! Sie bietet u. a. die Möglichkeit sowohl Befunde, Diagnosen, Therapieempfehlungen, Behandlungsberichte und Medikationspläne als auch Notfalldaten, Erklärungen der Versicherten zur Organ- und Gewebespende sowie Hinweise zu Vorsorgevollmachten oder Patientenverfügungen zu speichern. Hiervon profitieren Patienten und behandelnde Ärzte gleichermaßen: Durch den gezielten Zugriff auf die medizinischen Daten können künftig etwa Wechselwirkungen von Arzneimitteln einfacher vermieden und Behandlungen effizienter durchgeführt werden. Auf Wunsch werden die Versicherten auch mittels Smartphone oder Tablet auf ihre Daten zugreifen können."

Gebhart hatte sich zuletzt im Oktober bei einem Besuch in Finnland und Estland mit zahlreichen Experten über die großen Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen ausgetauscht und mit Spezialisten auf dem Gebiet der Telemedizin gesprochen.

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