Fortschritt für ärztlichen Bereitschaftsdienst im Kreis Germersheim

29.6.18

Der südpfälzische Wahlkreisabgeordnete im Deutschen Bundestag, Dr. Thomas Gebhart (CDU), und Dr. Rolf Müller teilen mit, dass es Fortschritte für den ärztlichen Bereitschaftsdienst im Landkreis Germersheim gibt. Die niedergelassenen Haus- und Fachärztinnen hatten im April öffentlich auf die problematische Situation vor allem bei nächtlichen Hausbesuchen aufmerksam gemacht. Sie forderten insbesondere eine Begleitung durch medizinisch qualifizierten Fahrdienst bei ihren Hausbesuchen während des Bereitschaftsdienstes. Die Ärztinnen hatten sich an die zuständige Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz gewandt. Gebhart hat gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung das Anliegen der Ärztinnen unterstützt.

In einem Antwortbrief an Thomas Gebhart teilt die Kassenärztliche Vereinigung mit, dass sie Optimierungsmaßnahmen abgeleitet und neues Fahrdienstpersonal eingestellt hat. Die Kassenärztliche Vereinigung ist zuversichtlich, dadurch die Gegebenheiten vor Ort kurzfristig verbessern zu können. Eine ständige Begleitung durch Fahrdienstpersonal könne jedoch derzeit, so die Kassenärztliche Vereinigung, nicht umgesetzt werden.

Wie die Kassenärztliche Vereinigung weiter mitteilt, wird ein neues Konzept für den ärztlichen Bereitschaftsdienst in ganz Rheinland-Pfalz entwickelt. Dies betrifft insbesondere den Hausbesuch bzw. den Fahrdienst. Positiv werten Müller und Gebhart, dass die Kassenärztliche Vereinigung sich zudem entschlossen hat, die betroffenen Ärztinnen und Ärzte aus dem Kreis Germersheim zu einem gemeinsamen Gespräch einzuladen, um sich die Lage vor Ort nochmals ausführlich persönlich schildern zu lassen.

Gebhart und Müller: „Die Reaktion der Kassenärztliche Vereinigung ist ein erster Schritt nach vorne. Es geht um eine gute flächendeckende medizinische Versorgung der Patienten. Dazu braucht es auch vernünftige Bedingungen für die Bereitschaftsdienste.“

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