Alternativenprüfung für Ortsumgehung Klingenmünster – Gebhart: wäre schon vor Jahren sinnvoll gewesen

16. August 2019

Wie der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart (CDU) mitteilt, wird derzeit eine alternative Trassenführung für eine Ortsumgehung der B48 bei Klingenmünster untersucht. Wie dem Abgeordneten in einem Schreiben des rheinland-pfälzischen Verkehrsministeriums mitgeteilt wurde, sei dies aufgrund der Einwände zum Planfeststellungsverfahren erforderlich. Ein Ergebnis der Alternativenprüfung solle voraussichtlich im Sommer 2020 vorliegen.

Dazu Gebhart: „Bereits im Jahre 2012 habe ich der Landesregierung vorgeschlagen, sich mit den Anliegern vor Ort an einen Tisch zu setzen und gemeinsam einen Kompromiss für die Trassenführung zu suchen. Vorausgegangen waren Gespräche, die ich vor Ort geführt hatte. Dabei war sehr deutlich geworden, dass es hinsichtlich der konkreten Trassenplanung von einigen Seiten Bedenken gibt. Daher habe ich vorgeschlagen, dass das Land noch vor Einleitung des Planfeststellungsverfahrens Befürworter und Kritiker an einen Tisch einlädt, um alle Fakten und Argumente in transparenter Weise auszutauschen.“

Gebhart machte den Vorschlag in Abstimmung mit den Bürgermeistern aus Klingenmünster und Heuchelheim sowie den Vorsitzenden der Bürgerinitiativen. Es sollte ausgelotet werden, inwieweit Kompromissmöglichkeiten hinsichtlich der konkreten Ausführung der Ortsumgehung bestehen. Diesen Vorschlag hatte die Landesregierung damals vom Tisch gewischt, was bereits damals zu Unverständnis geführt hat. „Die Landesregierung hat damals keine Veranlassung für weitere Gespräche gesehen“, so Gebhart.

„Heute rächt sich, dass es vor Jahren seitens der Landesregierung unterlassen wurde, wie von mir angeregt, nochmals Gespräche über die konkrete Linienführung der Ortsumgehung Klingenmünster zu führen. Dadurch wurde eine Chance vertan und unterm Strich viel Zeit verloren“, so Gebhart. „Es wäre vermeidbar gewesen, dass heute erneut alternative Trassenführungen geprüft werden müssen. Die Bürgerinnen und Bürger in Klingenmünster sind durch den Durchgangsverkehr erheblich belastet, daher ist die Ortsumgehung meiner Ansicht nach sinnvoll.“

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