Brandl und Gebhart fordern, die Verbesserungen im Schienenverkehr beizubehalten und die Finanzierung sicherzustellen

29. März 2019

Der direkt gewählte südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Dr. Thomas Gebhart und der Landtagsabgeordnete Martin Brandl (beide CDU) fordern, die aktuellen Verbesserungen im Schienenverkehr in der Südpfalz beizubehalten und weitere Optimierungen umzusetzen.

„Wir fordern die Landesregierung auf, die erforderlichen Mittel für die Beibehaltung und den Ausbau des verbesserten Schienenverkehrsangebotes bereitzustellen und die Finanzierung auch weiterhin zu sichern“, so Brandl und Gebhart. Mit einem entsprechenden Schreiben haben sie sich an die zuständigen Verkehrsminister gewandt. „Während der Rheinbrückensanierung sind deutlich mehr Pendler mit der Bahn unterwegs. Wir müssen das Angebot aufrechterhalten und ausbauen, wir brauchen mindestens den Halbstundentakt, damit sie auch weiter ÖPNV-Nutzer bleiben!“ Die aktuellen Erweiterungen des Angebotes seien sehr erfreulich; doch gebe es immer etwas zu verbessern. Diesen Weg müsse man beibehalten, bei einer gesicherten Finanzierung durch das Land.

Seit Jahren fordern beide Abgeordnete, die Verbindung zwischen Germersheim und Karlsruhe pendlerfreundlicher zu machen – durch Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und einer bedarfsgerechten Verdichtung des Taktes. Die Verbesserungen durch das Entlastungspaket mit „Jokerzug“ während der Sanierung der Rheinbrücke begrüßen sie und haben sich in diesen Tagen selbst ein Bild von der Situation gemacht. Sowohl der „Jokerzug“ im morgendlichen Pendlerverkehr als auch weitere Zusatzzüge sind sehr gut ausgelastet. „Der „Jokerzug“ und die zusätzlichen Halte müssen auch nach Abschluss der Rheinbrückensanierung beibehalten werden!“, fordern Brandl und Gebhart. Zudem sei das Zusatzangebot einer frühen Verbindung vor sechs Uhr in beide Richtungen erforderlich.

Bereits im Dezember 2017 hat der Kreistag eine Resolution für einen echten Halbstundentakt beschlossen. Schließlich sei die Stadtbahn unter dieser Prämisse gestartet, unterstützt durch einen gewaltigen finanziellen Kraftakt der Kommunen, um den Anlauf der Stadtbahn zu ermöglichen.

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