Caritas-Förderschule Herxheim: Gebhart regt erneut an, dass sich Landesregierung ein Bild vor Ort macht

16. Februar 2019

Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart schlägt erneut vor, dass sich die Landesregierung vor Ort ein Bild von der Situation der Caritas-Förderschule in Herxheim macht.

Gebhart hatte in einem Brief vom 4. Januar an die Landesregierung dies bereits angeregt. Bisher gab es lediglich eine Zwischennachricht, dass der Brief an ein anderes Ressort innerhalb der Landesregierung weitergeleitet wurde. Gebhart wendete sich an das Land, nachdem er im Dezember zu einem Gespräch vor Ort in der Förderschule Herxheim gewesen war.

„Es geht hier um die Kinder. Sie sind auf das spezielle Schulangebot, wie es in Herxheim gegeben ist, angewiesen. Dieses Thema eignet sich nicht für parteipolitisches Gezänk. Durch die Äußerungen der Landesregierung, die heute in der Rheinpfalz zu entnehmen sind, gewinnt man jedoch den Eindruck, die Landesregierung versucht, das Thema abzuwälzen, indem den kommunalpolitisch Verantwortlichen ein unfaires Vorgehen vorgeworfen wird. Ich kann ein solches unfaires Vorgehen der kommunalpolitisch Verantwortlichen nicht erkennen. Im Gegenteil: Es entspricht doch der Verantwortung der Kommunalpolitiker, konstruktive Vorschläge zu machen. Ich rege daher noch einmal an, dass sich die Landesregierung vor Ort ein Bild macht. Ich bin mir sicher, dass mit gutem Willen aller eine Lösung zum Nutzen der Kinder gefunden werden kann“, so Gebhart.

Zum Hintergrund: Die Förderschule in Herxheim hat aufgrund ihres Förderschwerpunktes überregionale Bedeutung, da dort geistig behinderte Schülerinnen und Schüler mit schwer herausforderndem Verhalten aus ganz Rheinland-Pfalz betreut werden. Derzeit besuchen rund 140 Schüler mit teils massiven Verhaltensauffälligkeiten die Einrichtung.

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