Gebhart: Keine Zuzahlung mehr bei Ersatzverschreibung

1. Februar 2019

Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhart, teilt mit: “ Im vergangenen Jahr haben mich mehrfach Mitteilungen von Versicherten aus der Südpfalz erreicht, deren Arzneimittel durch Rückrufe in den Apotheken nicht mehr verfügbar waren. Betroffene hatten sich darüber beklagt, dass für die neuen Medikamente Zahlungen anfielen, die nicht automatisch von den Krankenkassen übernommen worden sind. Aus solchen Fällen haben wir jetzt die Konsequenzen gezogen. In einem aktuellen Gesetzgebungsverfahren regeln wir, dass für die Versicherten künftig die Zuzahlung entfällt, wenn ein Arzneimittel wegen Qualitätsmängeln zurückgerufen wird. Es handelt sich um das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung. Dies wurde diese Woche durch das Bundeskabinett beschlossen und soll Mitte des Jahres in Kraft treten.“

Weitere Regelungen des Gesetzes sehen vor, dass dem Bund bei künftigen Arzneimittelrückrufen mehr Befugnisse eingeräumt werden. Zur Verbesserung der Patientensicherheit werden zudem die Rahmenbedingungen für die Herstellung und Abgabe von Krebsarzneimitteln durch Apotheken deutlich verschärft.

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