Gebhart: Mehr Geld aus Hochschulpakt für geplante Doppel-Uni Kaiserslautern-Landau fraglich

20.3.2019

 

Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart (CDU) hält es für fraglich, ob es für eine Doppel-Universität Kaiserslautern-Landau mehr Geld aus dem Hochschulpakt des Bundes geben wird. Mehr Geld aus dem Hochschulpakt wurde als ein Argument für eine mögliche Fusion der beiden Universitäten genannt (RHEINPFALZ, 12.2.2019, S. 1).

 

Gebhart hat sich an das Bundesministerium für Bildung und Forschung gewandt. Dort teilt man den Optimismus von Landeswissenschaftsminister Wolf weniger. Vielmehr hieß es: 'Der Hochschulpakt 2020, der mit seiner ersten Säule die Aufnahme zusätzlicher Studienanfängerinnen und -anfänger an deutschen Hochschulen unterstützt, läuft in seiner dritten und abschließenden Programmphase bis 2020, mit einer Auslauffinanzierung bis 2023. Zum Zeitpunkt einer möglichen Fusion der Universitäten ist der derzeit laufende Hochschulpakt bereits beendet.'"

 

Wie das Bundesministerium Gebhart mitteilte, gäbe es zwar derzeit laufende Verhandlungen über eine Nachfolgevereinbarung, um Gelder des Hochschulpaktes zu verstetigen.

 

Gebhart: "Diese Verhandlungen laufen aber noch. So wurde mir weiter mitgeteilt: 'Eine Aussage zur Mittelverteilung durch das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der Nachfolge des Hochschulpakts ist daher zur Zeit nicht möglich.' Daher sind die Äußerungen von Minister Wolf mit einigen großen Fragezeichen zu betrachten."

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