Gebhart zum Schienenverkehr Landau-Pirmasens

20. September 2019

Wie dem südpfälzischen Bundestagsabgeordnete, Dr. Thomas Gebhart (CDU), durch den Zweckverband Schienenpersonennahverkehr mitgeteilt wird, soll der Fahrplan der Schienenstrecke Landau-Pirmasens voraussichtlich ab Ende 2023 verbessert werden. Dies werde möglich durch den Bau eines Kreuzungsbahnhofes (d.h. zweites Gleis) in Steinalben. Durch diese Maßnahme werde es möglich, die Fahrzeiten sowohl zwischen Pirmasens und Landau, als auch zwischen Pirmasens und Kaiserslautern, voraussichtlich um 4 bis 5 Minuten je Richtung zu verkürzen. Gebhart hatte sich beim Zweckverband nach den Planungen hinsichtlich der Schienenverkehrsverbindung Landau-Annweiler-Pirmasens erkundigt.

Wie der Zweckverband weiter schreibt, werde derzeit geprüft, ob im Zusammenhang mit dem B10-Ausbau entsprechende Kapazitätserweiterungen im Queichtal möglich seien.

Darüber hinaus sei geplant, ab Ende 2024 das Zugmaterial im sogenannten "Pfalznetz", zu der auch die Strecke Landau-Pirmasens gehört, schrittweise auf lokal emissionsfreie Antriebe umzustellen. Vor diesem Hintergrund werden derzeit konkret der Einsatz von Zügen, die Abschnitte ohne Oberleitung mit Akku überwinden, bzw. eine vorhandene Oberleitung nutzen, d.h. komplett elektrisch fahren können, untersucht. In Kombination mit der für die Elektrifizierung vorgesehene Schienenstrecke  (Karlsruhe -) Wörth-Neustadt/W sei dies nach Ansicht der Universität Dresden ein sehr sinnvoller Ansatz. Die finale Entscheidung für diese Konzeption träfe die Verbandsgemeindeversammlung voraussichtlich im Dezember diesen Jahres.

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