Gebhart zur Masern-Impfpflicht

17.7.2019

„Die heutige Entscheidung des Bundeskabinetts zur Masern-Impfpflicht ist konsequent. Damit haben wir die notwendigen Schlussfolgerungen gezogen unter anderem aus Fällen, wie sie in der Südpfalz im Frühjahr des Jahres vermehrt aufgetreten sind“, so der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhart (CDU).

„Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten des Menschen. Eine Masern-Infektion ist keine harmlose Krankheit! Im Jahr 2018 haben sich die Masernfälle weltweit sogar verdoppelt. In Deutschland ist eine große Zahl von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nicht gegen Masern geimpft. Die Erreger können damit weiter gegeben werden und es kommt immer wieder zu Ausbrüchen. Uns geht es beim Masernschutzgesetz vor allem um den Schutz der Kinder. Wir müssen sie davor schützen, dass sie sich anstecken und die Krankheit selbst weitergeben. Leider reichen die bisherigen Impfquoten dafür nicht aus. Darum möchten wir eine Impfpflicht für Kinder in Gemeinschaftseinrichtungen und für das dort tätige Personal sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Arztpraxen einführen.“

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