Rheinbrückensanierung: Gebhart und Brandl wollen LKW-Transitverkehr möglichst fernhalten

8. Februar 2019

Im Zusammenhang mit der Sanierung der Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe soll noch offensiver und großräumiger auf Umleitungen für den LKW-Transitverkehr hingewiesen werden. Dies regen der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart (CDU) und der Landtagsabgeordnete Martin Brandl (CDU) einem Schreiben an die beiden Verkehrsminister Dr. Volker Wissing, Rheinland-Pfalz, und Winfried Hermann, Baden-Württemberg, an.

Die Abgeordneten bitten angesichts der täglich angespannten Verkehrslage darum, dass die Beschilderung sehr kurzfristig nochmals überprüft und nach Möglichkeit nachgebessert wird. 

"Der LKW-Transitverkehr sollte während der Sanierungsarbeiten möglichst von der Rheinbrücke ferngehalten werden", so Gebhart und Brandl. Die Abgeordneten stellen klar, dass es ihnen um den großräumigen Transit-LKW-Verkehr geht, nicht jedoch um den Anliegerverkehr, wie zum Beispiel von Mercedes-Benz oder der Raffinerie Miro. Gerade die starke Wirtschaft entlang des Rheins machen starke Verbindungen über den Rhein unverzichtbar. Deshalb brauche es dringend eine zweite Rheinbrücke, so die Abgeordneten.

Die Abgeordneten bitten zudem um eine kurzfristige Prüfung, inwieweit es möglich ist, den LKW-Transitverkehr während der Brückensanierung zu verbieten. "Uns ist klar, dass ein solches Verbot nicht einfach umzusetzen wäre. Dennoch sollte keine Möglichkeit ungeprüft bleiben, um die Situation für die Pendler auf der Rheinbrücke halbwegs erträglich zu gestalten."

Zum Hintergrund schildern die Abgeordneten: "Die aktuelle Verkehrsführung seit Anfang Februar hat die Lage nochmals deutlich verschärft. Uns erreichen fortlaufend Hinweise auf die unzumutbare Verkehrssituation im Bereich der Rheinbrücke. Die Brücke ist stark überlastet."

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