Thomas Gebhart begrüßt Arbeitsentwurf zur Reform der Notfallversorgung

24. Juli 2019

Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit Dr. Thomas Gebhart unterstützt das Vorhaben von Jens Spahn, die Notfallversorgung neu zu organisieren, ausdrücklich. Gebhart: „Die Wartezeiten in den Notfallaufnahmen der Krankenhäuser sind für Patienten, die dringend auf Hilfe angewiesen sind, häufig zu lang. Hier müssen wir ansetzen und Entlastung schaffen. Denn die Güte eines Gesundheitssystems zeigt sich vor allem im Notfall, wenn Menschen schnelle medizinische Hilfe benötigen.“

In dem an die Bundesländer übersendeten Arbeitsentwurf ist vorgesehen, gemeinsame Notfallleitstellen der Länder, der Kommunen und der Kassenärztlichen Vereinigungen sowie spezielle Notfallzentren (sog. „Integrierte Notfallzentren“ - INZ) an Krankenhäusern einzurichten, in denen Patienten je nach Schwere ihrer Erkrankung entweder in eine stationäre oder eine ambulante Behandlung geschickt werden sollen. Auch sollen die Nummer 112 für den Rettungsdienst und die Nummer 116 117, unter der die Terminservicestellen der niedergelassenen Ärzte zu erreichen sind, zusammengeschaltet werden. Weiterhin ist geplant, ein „Ersteinschätzungsverfahren“ einzuführen, durch welches in der Notfallleitstelle ermittelt wird, ob dem Anrufer im Krankenhaus oder bei einem ambulanten Arzt am besten geholfen werden kann. Insgesamt ist vorgesehen, den Notfallleitstellen eine „zentrale Lotsenfunktion“ zukommen zu lassen.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Bundesländer in einem nächsten Schritt eingeladen, den Arbeitsentwurf Mitte August zu erörtern, um weiter gemeinsam an der Effizienz der Notfallversorgung zu arbeiten.

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