Thomas Gebhart zur Caritas Förderschule Herxheim

22. März 2019

"Leider bewegt sich das Land in Sachen Caritas-Förderschule in Herxheim bislang kaum", so der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart. Es geht um den Fortbestand der Schule. Um diesen zu sichern, müsste kräftig investiert werden. In einem Antwortschreiben von Landesbildungsministerin Stefanie Hubig an Thomas Gebhart ist die Rede von einer möglichen Fördersumme des Landes von knapp über drei Millionen Euro. Dies stand auch bisher schon im Raum.

Gebhart hatte vorgeschlagen, dass sich die Landesregierung vor Ort ein Bild von der Situation der Caritas-Förderschule in Herxheim macht. Darauf geht die Bildungsministerin in ihrer Antwort nicht ein. Es wird lediglich darauf verwiesen, dass das Sozialministerium zu einem Gespräch über den Umfang des künftigen Angebots in der Eingliederungshilfe am Standort des Cariats-Förderzentrums eingeladen habe. Mit Blick auf den Einzugsbereich der Förderschule gibt es Zusammenhänge mit dem Wohnangebot im Rahmen der Eingliederungshilfe.

Gebhart wendete sich Anfang Januar an das Land, nachdem er im Dezember zu einem Gespräch vor Ort in der Förderschule Herxheim gewesen war. "Die Kinder sind auf das spezielle Schulangebot, wie es in Herxheim gegeben ist, angewiesen. Die Schule hat aufgrund ihres besonderen Schwerpunkts Bedeutung weit über die Region hinaus", so Gebhart.

"Es ist zu begrüßen, dass die verantwortlichen Kommunalpolitiker konstruktive Vorschläge für eine Lösung der Situation gemacht haben. Ich bin nach wie vor fest davon überzeugt, dass mit gutem Willen aller eine Lösung zum Nutzen der Kinder gefunden werden kann", so Gebhart.

Zum Hintergrund: Die Förderschule in Herxheim hat aufgrund ihres Förderschwerpunktes überregionale Bedeutung, da dort geistig behinderte Schülerinnen und Schüler mit schwer herausforderndem Verhalten aus ganz Rheinland-Pfalz betreut werden. Derzeit besuchen rund 140 Schüler mit teils massiven Verhaltensauffälligkeiten die Einrichtung.

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