Diskussion um Unifusion

17.7.2020

Die geplante Fusion der Universitäten Landau und Kaiserslautern sorgt weiterhin für große Diskussion. Diese Woche haben sich der Landtagsabgeordnete Peter Lerch und der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart (beide CDU) in einer Videokonferenz mit Verantwortlichen des Universitätsbetriebs über die von der SPD-geführten Landesregierung beschlossene Strukturreform ausgetauscht. "Uns allen ist es wichtig, dass Landau gestärkt aus dieser Fusion hervorgeht. Der Standort darf nicht unter die Räder kommen", betonte Gebhart. Der Abgeordnete hatte sich in der Angelegenheit bereits mehrfach an Ministerpräsidentin Malu Dreyer gewandt und um dringende Klärung der konkreten finanziellen und personellen Auswirkungen der Strukturreform für die Studierenden und die Beschäftigten gebeten. 

"Die in Aussicht gestellten Finanzmittel werden bei Weitem nicht ausreichen. Die Universitäten in Rheinland-Pfalz sind ohnehin schwächer ausgestattet als der Bundesdurchschnitt und durch den Fusionsprozess ist eine weitere Verschlechterung zu befürchten. Wir brauchen daher eine zukunftsgerichtete Ressourcenzuteilung für den Universitätsstandort Landau", mahnte der Landtagsabgeordnete Peter Lerch und warnte vor der Gefahr, dass Landau als "Annex von Kaiserslautern" an Bedeutung verlieren könne.

Die beiden Abgeordneten waren sich einig, dass es klare Entwicklungsziele und einen konkreten Entwurf für die Gestaltung der neuen Hochschule brauche. Es sei jetzt an der Landesregierung genau zu definieren, wohin es mit der Universitätslandschaft in Rheinland-Pfalz gehen solle.

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