Gebhart: Erweiterung des finanziellen Rettungsschirms auf Heilmittel-erbringer

14. April 2020

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf Beschäftigte und Einrichtungen des Gesundheitswesens. "Nachdem wir mit dem COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz in einem ersten Schritt bereits wirksame Ausgleichsmechanismen für z. B. Krankenhäuser und Ärzte geschaffen haben, wollen wir den finanziellen Rettungsschirm in einem zweiten Schritt nun u. a. auf den Bereich der Heilmittelbringer erweitern," sagte der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeminister für Gesundheit Dr. Thomas Gebhart, der in seiner Telefonsprechstunde mehrfach von Bürgern auf die Thematik für Heilmittelerbringer angesprochen worden war. 

Konkret ist geplant, dass Heilmittelerbringer (u. a. Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten) für drei Monate 40 Prozent ihrer Vergütung aus dem vierten Quartal des Jahres 2019 als Einmalzuschuss erhalten. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. Diese Maßnahme entspricht einem Finanzvolumen von 970 Mio. Euro. Auch werden im Rahmen der Corona-Pandemie entstandene Aufwendungen für Hygiene- und Schutzmaßnahmen erstattet.

Gebhart: "Gerade auch die Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden etc. sind stark von Patientenrückgängen betroffen. Sie haben erhebliche Umsatzeinbußen. Dies war Thema in vielen Gesprächen der letzten Wochen. Daher sind die geplanten Maßnahmen ein weiterer wichtiger Schritt, um auch hier Verluste abzufedern und Liquidität zu sichern.“

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