Thomas Gebhart zum Thema Organspende

10. Januar 2020

Im Hinblick auf die Abstimmung des Bundestags über die Neuregelungen zur Organspende in der kommenden Woche, hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit und südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart (CDU), erneut seine Position für die Beibehaltung der aktuellen Entscheidungslösung untermauert. „Es reicht meines Erachtens nicht aus, zu sagen: wenn jemand nicht widerspricht, wird er nach seinem Tod zu einem potentiellen Organspender. Die Entscheidung, Organspender zu werden, ist zutiefst persönlich. Nach meiner festen Überzeugung braucht es daher eine ausdrückliche Zustimmung zu Lebzeiten“  Im Unterschied dazu spricht sich ein alternativer Gruppenantrag für die Einführung einer sogenannten doppelten Widerspruchslösung aus, wonach jeder Bürger Organspender ist, sofern er nicht zu Lebzeiten widerspricht. Gebhart betonte dennoch: „Trotz unterschiedlicher Ansätze verfolgen beide Anträge dasselbe Ziel: Die Zahl der Organspenden in Deutschland zu erhöhen. Denn um allen, die ein lebensrettendes Organ benötigen zu helfen, bräuchte es deutlich mehr Organspenden“. Aktuell stehen etwa 9000 Menschen in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan.

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