Neue Maßnahmen Coronavirus – Telefonkonferenz Kliniken

20.3.2020

Per Telefonkonferenz haben sich heute der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhart, die Leitungen der südpfälzischen Kliniken, die Vorsitzenden der ärztlichen Kreisvereinigungen Landau / SÜW und Germersheim sowie die Landräte und der Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch ausgetauscht.

„Wir appellieren eindringlich an alle, Kontakte zu vermeiden. Dadurch kann jeder dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Auch bitten wir darum, Ärzte, medizinisches Personal, Sanitäter, medizinische Fachangestellte und alle, die im Gesundheitswesen tätig sind, zu unterstützen und zu entlasten, wo immer das geht“, sagte Gebhart. 

Wie Thomas Gebhart mitteilt, sollen fortan Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes bundesweit in Krankenhäusern, in Pflegeeinrichtungen sowie beim Gesundheitsdienst mitarbeiten. Dies war ein Vorschlag auch aus der Runde der südpfälzischen Krankenhäuser und Ärztevertreter von Anfang der Woche. Bundesweit arbeiten derzeit rund 2000 Ärzte und 4000 Pflegekräfte beim medizinischen Dienst, etwa als Kontrolleure. Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes können nun in der Versorgung mithelfen.

Wie Thomas Gebhart weiter mitteilt, sollen die Krankenhäuser kurzfristig finanziell unterstützt werden. Planbare Aufnahmen, Operationen und Eingriffe in den Krankenhäusern werden derzeit verschoben. Die entstehenden wirtschaftlichen Folgen für die Krankenhäuser sollen ausgeglichen werden.

Entsprechende Änderungen des Krankenhausgesetzes sind auf dem Weg. Bereits am Montag soll das Bundeskabinett darüber beschließen, am Mittwoch der Deutsche Bundestag.

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