Umfassende Unterstützung für Südpfälzer Krankenhäuser durch neue Regelung

24.03.2020 

Die Krankenhäuser hier in der Südpfalz werden durch das neue Krankhausentlastungsgesetz umfassend unterstützt. Die wirtschaftlichen Folgen im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie sollen damit abgefedert werden. „Auf Grundlage des Gesetzes erhalten die Krankenhäuser auch zeitnah einen finanziellen Ausgleich für verschobene planbare Operationen und Behandlungen, um Kapazitäten für die Behandlung von Patientinnen und Patienten frei zu halten, die mit dem Coronavirus infiziert sind“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit Thomas Gebhart. Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete hatte sich heute erneut mit den Leitern der südpfälzischen Kliniken und den Vertretern der ärztlichen Kreisvereinigungen in einer Telefonkonferenz zur aktuellen Situation vor Ort  abgestimmt.

Das neue Gesetz sieht vor, dass die Krankenhäuser für jedes im Zuge der Corona-Maßnahmen nicht belegte Bett 560 Euro pro Tag erhalten. Für jedes zusätzliche Intensivbett, das nun geschaffen wird, erhalten die Krankenhäuser 50.000 Euro. Zudem sind hier die Länder gefordert, kurzfristig Gelder für Investitionen zur Verfügung zu stellen. Für jeden Fall erhalten die Krankenhäuser zusätzliches Geld für persönliche Schutzausrüstung. Weitere Maßnahmen entlasten die Klinken finanziell wie personell. „Das Coronavirus stellt unsere Krankenhäuser vor riesige Herausforderungen, daher ist es gut, dass wir so schnell unterstützend reagieren können“, betonte Gebhart.  

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