Inklusionspolitik des Landes halbherzig

26. Oktober 2017

„Die Förderschule in Wörth hat in der Vergangenheit sehr gute Arbeit geleistet und Schüler mit besonderen Förderbedarfen bedarfsgerecht unterstützt. Nun lässt die Landesregierung die Schule ausbluten“, so der Vorwurf von Landtagsabgeordnetem Martin Brandl und dem südpfälzischen Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart (beide CDU). Schüler mit besonderen Förderbedarfen bräuchten eine angemessene Vorbereitung auf das Berufsleben und dürfen nicht einer Ideologie geopfert werden. 

Die Inklusionspolitik des Landes werde halbherzig – ohne die erforderliche Ausstattung der Schulen – betrieben, die bisher erfolgreichen Förderschulen ins Abseits geführt. „Hier begeht die Landesregierung schwere Fehler an den Schwächsten, nur um eines wohlklingenden Etiketts willen!“, so Gebhart und Brandl.

Brandl hat sich kürzlich mit einer Kleinen Anfrage bei der Landesregierung nach der Inklusion an Schulen im Kreis Germersheim und der Zukunft der Förderschulen erkundigt. Auf die für den Kreis wichtige Frage, ob sie zum Doppelstandort der Förderschule Wörth-Germersheim stehe, bleibt die Landesregierung die Antwort schuldig. „An dieser Schule wird hervorragende Arbeit geleistet. Für Schüler mit ausgeprägten Förderbedarfen ist sie oft die beste Wahl. Die Landesregierung muss zu unserer erfolgreich arbeitenden Förderschule stehen!“, fordern Brandl und Gebhart. Mit diesem Appell haben sie sich auch an den Landrat und die Bildungsministerin gewandt.

 

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