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Thomas Gebhart und Martin Brandl: Radweg auf zweiter Rheinbrücke

„Das sind gute Nachrichten“, so der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart und der Landtagsabgeordnete Martin Brandl (CDU) zur Antwort des Bundesverkehrsministeriums wegen eines Radwegs im Zusammenhang mit dem Bau der zweiten Rheinbrücke Wörth-Karlsruhe. Gebhart und Brandl haben seit langem immer wieder gefordert, dass die zweite Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe mit einem Radweg gebaut werden muss. Das Verkehrsministerium teilt nun Gebhart auf seine erneute Anfrage hin mit, dass die Bedarfs- und Potentialanalyse im Ergebnis „ein signifikantes Potential für eine Radverkehrsführung im Zuge der geplanten Rheinquerung Wörth / Karlsruhe“ zeige. „Das ist eine wichtige Voraussetzung und Hürde, die jetzt genommen wurde“, so Gebhart und Brandl. „Eine Führung über den Betriebsweg der neuen Rheinbrücke wäre dabei denkbar“, so die Antwort des Ministeriums.

        Derzeit werde die Vorplanung für das Brückenbauwerk von der Auftragsverwaltung Rheinland-Pfalz in Abstimmung mit der Auftragsverwaltung Baden-Württemberg erstellt und in diesem Rahmen auch nach einer Lösungsmöglichkeit für die Radwegeführung gesucht. Wie das Ministerium weiter mitteilt, wollen die Auftragsverwaltungen der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg Mitte Februar dem Bundesministerium einen ausgearbeiteten Vorschlag für die Radwegeführung vorstellen.

        Der Bundestag hat im letzten Jahr ein Gesetz verabschiedet, das es dem Bund ermöglicht, künftig unter bestimmten Bedingungen auch Radwege auf Fernstraßenbrücken zu finanzieren.  Bestehende Lücken im Radwegenetz sollen dadurch geschlossen werden können. Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen soll dadurch steigen. „Dadurch haben wir eine neue Option für einen Radweg auf der Rheinbrücke bekommen und wir sind froh, dass das Vorhaben wichtige Hürden genommen hat“, so Martin Brandl und Thomas Gebhart abschließend.

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